Ausgabe September - November 2017



Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. (Lukas 15,10)

Liebe Leserinnen und Leser der Fördi,

sicherlich streiten Sie nie. Ich natürlich auch nicht, aber vielleicht haben Sie schon einmal Streit miterlebt. Für diesen Fall, hoffe ich, dass Sie auch schon einmal dabei waren, als Streitpartner eingesehen haben, dass ihre Positionen verzerrt, überspitzt oder einfach falsch waren. Sie also unrecht hatten und der Streit unbegründet war und sich in Luft auflösen ließ. Zwar hängt der Streit meist noch ein bisschen nach, schließlich kommen beim Streiten Emotionen ganz gut in Wallung, aber zumindest für alle Außenstehenden gibt es wohl kaum etwas Schöneres, als wenn ein Streit endet. Vor allem wenn einer oder zwei Menschen sich innerlich bewegen und eine Tür zum gegenseitigen Verstehen öffnen. Alle die im Streit zwischen die Stühle geraten sind, können dann erleichtert aufatmen. Von dieser Erleichterung und der Freude über ein Herz, das sich bewegt hat, erzählt das Lukas-Evangelium. Wenn ein Mensch erkennt, dass sein Verhalten nicht den klugen Lebensregeln entspricht, die Gott uns an die Hand gegeben hat. Wenn also jemand abrückt, von seinem/ihrem unheilvollen Weg, dann wird der Himmel jubeln, so wie wir uns über einen verrauchten Streit freuen.

Gott und den Engeln scheint es allerdings leichter zu fallen zu vergeben als uns, auch wenn wir uns über verzogenen Streit freuen, fällt es uns – behaupte ich – mitunter schwer zu vergeben.

Der Jubel im Himmel ist größer über ein wiedergefundenes Schaf, als über viele brave Schafe. Das ist doch eigentlich ungerecht oder? Können wir so himmlisch denken und fühlen? Oder ist es bei uns nicht so, dass ein „Sünder“ nur schwer wieder auf die Beine kommt, wenn er einmal in unseren Augen gefallen ist. Bewegen lassen muss sich also nicht nur der „Sünder“, sondern auch wir. Das ist schwer, aber beweglich und flexibel zu bleiben, scheint wohl der richtige Weg zum Himmel zu sein.

Ihr Philipp Reinfeld


Aus der Nieharde und unserer Gemeinde
Der neue Kirchengemeinderat ist nun schon seit fast neun Monaten im Amt.

Hier stellen sich in loser Reihenfolge die Mitglieder vor.

Mein Name ist Sybille Ohde, ich wurde 1942 in Ostpreußen geboren und bin Mutter von drei Kindern. Seit 13 Jahren lebe ich in der Gemeinde Steinbergkirche, zunächst in Gintoft, seit Ende vergangenen Jahres in Steinbergkirche. Beruflich war ich 15 Jahre in der ambulanten Hauspflege tätig. Ich fühle mich der evangelisch-lutherischen Kirche verbunden und freue mich, die Belange unserer Kirchengemeinde mittragen zu können. Zurzeit erfolgt meine Einarbeitung zum Thema Friedhof, gemeinsam mit Babette Serwatzki und Klaus Hildebrandt bin ich neben dem Kirchengemeinderat auch Mitglied im Friedhofsausschuss.


Hallo! Ich bin Isabel Otzen und seit Februar neues Mitglied im KGR der Kirchengemeinde Steinberg. Ich bin 44 Jahre alt und wohne seit 22 Jahren in Steinbergkirche. Als Grundschullehrerin unterrichte ich unter anderem auch sehr gern das Fach evangelische Religion. Durch die Arbeit mit Kindern liegt mir deren Ansprache im Kirchenleben besonders am Herzen. Die ehrenamtliche Mitarbeit im Kirchengemeinderatsteam macht mir Freude. Da die Tätigkeit noch neu für mich ist, werde ich zunächst so unterstützen, wie es für mich möglich ist. Ich freue mich auf ein gutes Miteinander. 



Gemeinde macht Gottesdienst

Durch die Kürzung der Pastorenstellen ist es an den Sonntagvormittagen ruhig geworden in unserer Kirche. Nur von Zeit zu Zeit findet dort noch ein Gottesdienst statt. Mit viel organisatorischem Aufwand versuchen die Pastoren der Nieharde, Gottesdienste bestmöglich auf die Gemeinden zu verteilen.

Aber vielleicht sollten wir den Blick nicht nur gebannt auf die knapper werdenden Pastoren richten. Wenn wir als Gemeinde mehr Gottesdienste wollen, dann sollten wir sie selbst gestalten. Falls Sie Gefallen an dieser Idee haben, kommen Sie doch sonntags vorbei. Wir treffen uns in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr im Pastor-Sohrt-Haus Gintofter Str. 1b, Steinbergkirche.

Und wenn wir schon gemeinsam an einem Gottesdienst arbeiten, sollten wir die gemeinsame Kreativität auch nutzen, um den Gottesdienst etwas anders zu gestalten. Ihre Ideen sind gefragt! Wir wollen zunächst mit einem Gottesdienst im Herbst beginnen und dann schauen, wann und wie oft wir das wiederholen. Ich würde mich freuen, wenn Sie Zeit hätten.

Arnold V. Willemer (Prädikant)


Goldene Konfirmation 2017

Für den 9. und 10. September 2017 haben wir die Konfirmanden der Jahre 1964, 1965 und 1967 eingeladen. Die meisten Adressen hat Herr Lassen gefunden. Bis zum Redaktionsschluss haben 43 Goldene Konfirmanden ihr Kommen aus Nah und Fern zugesagt.
Das Vorbereitungsteam und die Gemeinde freuen sich auf den Festtag mit den „Goldenen“.


Klezmer meets Tango – “Sing Your Soul” zu Gast in St. Martin

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr gestaltet das international erfolgreiche Duo „Sing Your Soul“ mit Ulrich Lehna (diverse Klarinetten) und Meike Salzmann (Konzertakkordeon) wiederum ein Sommerkonzert am 9. September um 19:30 Uhr in der St. Martin Kirche zu Steinbergkirche mit dem Programm „Klezmer meets Tango“. Der Eintritt ist frei, um Kollekte für Musiker und Kirche wird gebeten.

Besonders im Mittelpunkt steht Finnischer Tango. Er spiegelt das melancholische Volk und die einzigartige Natur in seinen Motiven wider. So ist der Tango Satumaa (Märchenland) die zweite Nationalhymne Finnlands.

Jedes Jahr finden Tangonächte und Tangogottesdienste statt, um die dunkle Jahreszeit aufzuhellen. Natürlich darf der Vergleich mit dem argentinischen Tango nicht fehlen. Dazu erklingen Klezmermelodien, und französische Musette. Melancholie, Temperament, Sehnsucht und Ausgelassenheit, dies sind ebenfalls Ausdrücke der jüdischen Traditionsmusik, die der berühmte Klarinettist Giora Feidman in Deutschland populär machte und die während der nationalsozialistischen Zeit so vielen Juden Trost brachte und auch heute noch bei Hochzeiten und Festen beliebt ist.


Geburtstagsfeier für ältere Gemeindeglieder

Am Mittwoch, den 11. Oktober 2017, findet um 15 Uhr wieder die Geburtstagsfeier für Seniorinnen und Senioren statt. Alle „Geburtstagskinder“ im Alter ab 75 Jahren, die von Juli bis September 2017 Geburtstag hatten, sind dazu mit einer Begleitperson eingeladen. Neu ist, dass das Fest im Gemeindehaus in Quern stattfindet.
Der Ablauf der Feier bleibt so wie gewohnt: Nach einer festlichen Kaffeetafel mit leckeren Kuchen und Torten gibt es ein buntes Geburtstags-Programm für alle.

Melden Sie sich bitte an: Entweder telefonisch im Kirchenbüro, Tel. 357, immer Montags- und Donnerstagnachmittag oder bei einem Mitglied des Kirchengemeinderates.
Der Vorbereitungskreis trifft sich am Montag vor dem Geburtstagsfest um 14 Uhr zur Vorbereitung.


Neues vom Friedhof Gedenken für Frühgeborene:

Für Kinder, die nicht lebensfähig zu früh auf die Welt gekommen sind schafft die Kirchengemeinde einen Ort des stillen Gedenkens auf dem Neuen Friedhof, da dieser Wunsch bereits mehrfach an uns herangetragen worden war. Dort wollen wir auch die Beisetzung von nicht bestattungspflichtigen Frühgeburten ermöglichen. Als Mittelpunkt soll ein Brunnen in Form eines permanent laufenden Sprudelsteins dienen. Schnell war uns ein passender Naturstein geschenkt und mit einer Bohrung versehen worden, eine Wasserpumpe wurde beschafft und engagierte Bürgerinnen und Bürger haben Ziergehölze und eine Bank zum Ausruhen gestiftet. Hierfür nochmals vielen Dank an dieser Stelle!

Bei der Umsetzung taten sich jedoch ungeahnte Probleme auf: Zunächst hatten wir uns für eine klimafreundliche Solaranlage entschieden, die die Pumpe mit Elektrizität versorgen sollte. Diese Lösung erwies sich im Alltag als nicht tauglich, die Anlage funktionierte nur bei wolkenlosem Himmel und strahlendem Sonnenschein; tauchte eine Wolke auf oder war der Himmel gar bedeckt lief kein Wasser mehr. Auch bereitete das abschüssige Gelände Probleme mit dem Umlauf des Wassers. Kirchengemeinderatsmitglied Klaus Hildebrandt hat sich freundlicherweise bereiterklärt, in Eigenleistung unentgeltlich zu reparieren, die neue Pumpe ist mit einem Akku versehen, so dass sie auch funktioniert, wenn die Sonne nicht scheint.

Ein Gedenkstein wird das Ganze vervollständigen; hierfür wird ein historischer Grabstein hergerichtet, um die Kosten für den Friedhof und damit die Gebührenzahler möglichst gering zu halten.

Sprichwörtlich: Was lange währt, wird endlich gut!


Änderung der Friedhofsgebührensatzung:

Die Bestattung von Frühgeburten und die Einrichtung eines neuen Urnenfeldes auf dem Alten Friedhof machte eine Änderung der Friedhofsgebührensatzung erforderlich, bei dieser Gelegenheit wurden auch andere Gebührentatbestände den veränderten Gegebenheiten angepasst:

- für die Bestattung nichtbestattungspflichtiger Kinder wird nur eine Friedhofsunterhaltungsgebühr von 160 € für 10 Jahre erhoben,

- für Urnenwahlgrabstätten auf dem neuen Urnenfeld (Alter Friedhof) wurde die Gebühr auf 1.100 € für 20 Jahre festgesetzt, da die Grabpflege dort durch unseren Friedhofsmitarbeiter erfolgt,

- im Gegenzug verringert sich die Gebühr für alle übrigen Urnenwahlgräber von bisher 1.000 € auf nunmehr 800 € für 20 Jahre, da die Nutzungsberechtigten die Grabpflege selbst vornehmen,

- eine anonyme Grabstätte im Urnengemeinschaftshain wird 800 € für 20 Jahre kosten,

- die Gemeinschaftsgrabstätte für Urnen in Rasenlage (Neuer Friedhof) wird fortan 1.100 € für 20 Jahre kosten, da das Beiseite räumen und Wiederaufstellen von Blumentöpfen, Grablichtern und anderem Grabschmuck vor und nach jedem Rasenmähen erheblichen Arbeitsaufwand verursacht,

- eine Gemeinschaftsgrabstätte für Urnen am Baum mit Gemeinschaftsstein wird 1.000 € für 20 Jahre kosten und

- es wird ein neuer Gebührentatbestand für die Wiederbeisetzung einer Urne in Höhe von 180 € eingeführt. Der Arbeitsaufwand ist hierfür geringer als bei einer erstmaligen Bestattung, da i.d.R. keine Kränze o.ä. abzuräumen und zu entsorgen sind. Hier wollen wir Friedhofsnutzern entgegenkommen, die nach einem Umzug in unsere Gemeinde die Urne eines nahen Angehörigen auf unseren Friedhof umbetten lassen möchten, was in den letzten Jahren vermehrt der Fall ist.

Friedhofsgebührensatzung als PDF zum Lesen oder zum Download:

Teil 1

Teil 2

Teil 3


Feierliche Hubertusmesse mit der Angeliter Parforce auf historischen Hörnern

Am Sonnabend, 04. November 2017 findet um 18:30 Uhr in St. Martin zu Steinbergkirche eine feierliche Hubertusmesse statt. Die Besucher werden bereits ab 18 Uhr mit jagdlichen Klängen der Bläser/innen aus dem Bläsercoprs Gelting/Sörup und dem Jägerbläsercorps Streichmühle in der Kirche begrüßt. Die Predigt hält Pastor Philipp Reinfeld. Es ist jetzt genau 16 Jahre her, als die Angeliter Parforce unter der Leitung von Mandi-Rose Wargenau-Hahn hier in St. Martin die Hubertusmesse als Premiere feiern durften.

Schon im Mittelalter hat sich der Brauch herausgebildet am Hubertustag eine Messe zu Ehren des heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger, zu feiern. Die Hubertusmesse ist Anlass, Gott für die gute Ernte, den großen Fischfang und die erfolgreiche Jagd zu danken. Geblasen wird diese Hubertusmesse auf Naturhörnern aus dem 17. Jahrhundert. Es geht darum die unnachahmbare Tongebung des Jagdhorns darzustellen. Charakterisiert durch raue Urwüchsigkeit im Wechsel mit Innigkeit und schmeichelnder Sanftheit, ergänzt mit den Harmonien der Orgel, gespielt von Elke Otterpohl. Seien Sie gespannt auf ein außergewöhnliches Klangerlebnis. Im Anschluss ist ein Grünkohl-Essen im Steinberger Hof geplant.

Anmeldung bis zum 25. Oktober unter 04632-7515 Wargenau-Hahn


Klausurtagung des Kirchengemeinderats in Leck

Vom 9. bis 10. Juni 2017 begab sich der Kirchengemeinderat auf eine Klausurtagung in die Nordseeakademie Leck. Besonders erfreulich war, dass das Gremium fast komplett war und dass auch Frau Jung als Mitarbeiterin der Kirchengemeinde in ihrer Freizeit dabei sein konnte. Unter der professionellen Moderation von Maren Dammann aus Wassersleben ging es nach Kaffee und Kuchen bald nach der Ankunft ans „Eingemachte“: Eine Bestandsaufnahme sämtlicher Aufgaben des Kirchengemeinderats und seiner Ausschüsse. Manch einer war schier erschlagen, denn ein Berg von Aufgaben türmte sich vor uns auf (drei Stellwände voller Karteikarten!), Fülle und Vielfalt wurden uns allen erstmals richtig bewusst. „Wie sollen wir das alles schaffen?“ oder „wie kann ich dem gerecht werden?“ fragten sich nicht wenige. Anschließend galt es, die Stärken, Kenntnisse und Interessen eines jeden in Gruppenübungen herauszufinden. Die Stimmung hellte sich nach und nach auf, und der Abend fand am brennenden Kaminfeuer mit gemeinsamem Singen einen gemütlichen Ausklang – an dieser Stelle unser herzlicher Dank an Pastor Philipp Reinfeld für die musikalische Begleitung auf der Gitarre!

Nach dem Frühstück des Folgetages ging es an die Verteilung der Aufgaben und Mitgliedschaften in den Ausschüssen. „Wer macht was?“: Diese Frage konnte unter Berücksichtigung der Ergebnisse des vorherigen Tages zur Akzeptanz und Zufriedenheit aller gelöst werden; die Befürchtung, dem Amt nicht gerecht werden zu können, erwies sich für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als unbegründet.

Fazit: Dieses Treffen war in jeder Hinsicht erfolgreich und diente nebenbei dem Kennenlernen und Verständnis füreinander. Die angenehme Arbeitsatmosphäre und das leibliche Wohl, für das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nordseeakademie sorgten, trugen wesentlich hierzu bei. Im Einzelnen verteilen sich die Aufgaben nunmehr wie folgt:

Birgit Hinsche: Vorsitzende des Kirchengemeinderates, Diakonie-Ausschuss, Finanzausschuss, Bau- und Landausschuss, Verwaltungsrunde Nieharde, Verbandsversammlung Nieharde,

Philipp Reinfeld: Stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderates, Finanzausschuss, Friedhofsangelegenheiten, Verwaltungsrunde Nieharde;

Karen Bischoff: Vertretung für die Verbandsversammlung Nieharde, Gemeindeausschuss, kümmert sich um das Gemeindeshaus,

Sybille Ohde: Friedhofsangelegenheiten, Runder Tisch Nieharde,

Isabel Otzen: Kontaktperson zum Amtskulturring, Vertretung in der Verwaltungsrunde Nieharde; Babette Serwatzki: Vorsitzende Friedhofsausschuss, Verbandsversammlung Nieharde, Leitung Gemeindeausschuss,

Georg van Tuinen: Diakonieausschuss, Kirchengemeindeverband Nieharde, stellvertretende Kontaktperson zum Amtskulturring, Sicherheitsbeauftragter;

Klaus Hildebrandt: Bau- und Landausschuss, Friedhofsangelegenheiten,

Arnold Willemer: Jugendausschuss mit Konfirmandenarbeit und Pfadfindern, Runder Tisch Nieharde,

Bei all diesen und vielen anderen Aufgaben erhält der Kirchengemeinderat tatkräftige Unterstützung aus der Gemeinde, ohne die das Pensum nicht zu bewältigen wäre. Das Geburtstagsfest, der Besuchsdienst, der Bau-Ausschuss bieten zahlreiche Betätigungsfelder und immer wieder sind Interessierte zum Mitmachen bereit und Interessierte neu eingeladen.


Aus der Tagespflege der Diakonie

Im Garten der Tagespflege Gelting blühen die Stauden, die Bauernrosen und der Jasmin wunderschön, die Schmetterlinge ziehen ihre Kreise.

 

  

Dies motovierte Anke Hinrichsen mit den Gästen der Tagespflege gemeinsam Schmetterlinge zu töpfern und zu bemalen. Alle Gäste haben sich sofort gemeldet, als die Frage „wer möchte mitmachen?“ gestellt wurde. In kleinen Gruppen setzte Anke sich mit den „Töpferinnen“ zusammen und geduldig wurde geformt und gestaltet. Nach einem Trocknungsprozess ging es an den farbigen Teil der Aufgabe. Schmetterlinge gibt es bekanntlich in allen Farben, sie leuchten und vermitteln Leichtigkeit. Die Farbdosen waren schnell geöffnet: „Welche Farben möchte ich, welche Farben passen gut zueinander?“

Gemeinsam wurde überlegt und dann in Feinarbeit die Flügel bunt bemalt. Die zuvor eingedrücken Muster unterstützen das Ausmalen und die Flügel leuchten sommerlich schön. Die Ergebnisse können sich alle sehen lassen und bereichern die Gärten.


Lebendiger Adventskalender in der Nieharde – wer macht mit?

Haben Sie Lust, an einem Abend im Advent mit einer kurzen Andacht um 18 Uhr ein „Fenster“ des Lebendigen Adventskalenders zu öffnen? Die Kirchenregion Nieharde wird auch in diesem Jahr wieder den Lebendigen Adventskalender veranstalten, der Ihnen die Möglichkeit gibt zum Mitmachen: vielleicht mögen Sie ein Fenster mit dem entsprechenden Datum gestalten und eine Geschichte erzählen, mit der Familie oder mit Nachbarn musizieren, mit den Teilnehmenden singen oder ein Gedicht vortragen? Nur 20 Minuten sollte diese Andacht dauern und schließt mit Vater Unser und Segen ab. Unsere Kirchengemeinde Steinberg hat vier Termine zu vergeben. Falls Sie Lust haben mitzumachen oder noch Fragen zur Durchführung haben, melden Sie sich doch bitte bis zum 16. Oktober im Kirchenbüro, Tel. 357.


Ein Schuhkarton voller Freude 2017

Ab Erntedank, dem 1. Oktober, führen die Kirchengemeinden der Region Nieharde im November und Oktober die Vor- Weihnachts - Aktion ein „Schuhkarton voller Freude“ durch. Wie in den vergangenen Jahren bitten wir Sie, für ein Kind einen Schuhkarton mit kleinen Geschenken (z.B. einem Plüschtier, Schulbedarf, Spielzeug, Handschuhe oder ähnlichem) zu füllen.

Der „Schuhkarton voller Freude“ ist für viele Kinder das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie bekommen. Es ist ein Lichtblick in einem oft tristen Alltag. Machen Sie mit und schenken Sie einem Kind in Rumänien oder in Deutschland einen solchen kleinen Lichtblick.

Wie die Päckchen zu packen sind und was es zu beachten gilt, wird in dem Flyer, den Sie im Gemeindehaus oder im Vorraum der Kirche finden, deutlich beschrieben. Bis zum 16. November werden die Schuhkartons im Pastorat in Quern, Groß Quern 30, gesammelt. Sie können die Geschenke auch im Kirchenbüro zu den Öffnungszeiten abgeben.

Am 21.11. ab 14 Uhr trifft sich ein Freiwilligen-„Packteam“: Frauen, die seit etwa 10 Jahren oder auch zum 1. Mal dabei sind; auch Männer beteiligen sich und sind gerne gesehen, denn es werden auch starke helfende Hände für den Transport gebraucht. Konfirmanden & Teamer aus der Nieharde! Sie bereiten die Schuhkartons voller Freude für den Weitertransport vor. Für diese Aufgabe können immer noch Mithelfende gebraucht werden! Herzliche Einladung zum Mitmachen.

Dann gehen die Päckchen auf die Reise zu den Kindern ins Theotokos-Centrum nach Cluj Napoca, Rumänien, ins Asylbewerberheim nach Neumünster oder ins Sozialforum nach Kappeln.

Danke an alle Spender und Packerinnen!


Kleidersammlung für Bethel

Steinberg/Bielefeld-Bethel. In der Ev.-luth. Kirchengemeinde Steinberg wird vom 18. bis 23. September 2017 Kleidung für Bethel gesammelt. Gute, tragbare Kleidung und Schuhe können in der rechten Garage an der Gintofter Straße 16 abgegeben werden. Im vergangenen Jahr kamen allein in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Steinberg über 400 kg zusammen.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel engagieren sich in acht Bundesländern für behinderte, kranke, alte und benachteiligte Menschen.

Die Brockensammlung Bethel sammelt seit mehr als 125 Jahren Kleidung in ganz Deutschland gemäß dem Bibelvers aus dem Neuen Testament „Sammelt die übrigen Brocken, auf dass nichts umkomme“ (Joh. 6,12). Mit den Erlösen aus den Kleiderspenden wird die Arbeit Bethels unterstützt. Mit rund 17 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Bethel eine der größten diakonischen Einrichtungen Europas. Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind eng verbunden mit der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das Handeln in Bethel wird getragen von christlicher Nächstenliebe und sozialem Engagement. „Gemeinschaft verwirklichen“ ist die Vision für die diakonische Arbeit Bethels.

Die Brockensammlung Bethel ist Mitglied im Dachverband FairWertung e. V. Sie setzt sich somit für einen sozial- und umweltverträglichen sowie ethisch verantwortbaren Umgang mit gebrauchter Kleidung ein. 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit und ohne Beeinträchtigung finden in der Brockensammlung eine Arbeit.

Weitere Informationen: www.brockensammlung-bethel.de www.bethel.de


Alphabetisierung

Lesen und Schreiben lernen für Erwachsene jeden Freitag 18.00-20.00 Uhr im Jugendraum der Kirchengemeinde Steinberg.

Viele Erwachsene haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben. In diesem Kurs können junge und ältere Erwachsene ihre Lese- und Schreibfertigkeiten verbessern. Sie können kaum lesen und schreiben oder verstehen die Buchstaben, Wörter und Sätze nicht. Sie fühlen sich unsicher und verstehen das Gelesene nicht. Schriftliche Arbeitsanweisungen, Briefe, Berichte, Formulare und Beipackzettel oder Bedienungsanleitungen bereiten Ihnen Probleme. Dann sind Sie herzlich willkommen.

Anmeldung jederzeit möglich, beim Amtskulturring 04632-1545. Es wird ein Kursbeitrag erhoben.


Die nächste Ausgabe des Gemeindebriefs För-di erscheint Ende November 2017, Redaktionsschluss ist am 10. November 2017. Artikel und Beiträge sind herzlich willkommen. Texte können in jeder Form - also auch handschriftlich oder in Maschinenschrift - übersandt werden. Dankbar ist die Redaktion, wenn die Texte bereits auf einem USB-Stick erstellt wurden oder wenn sie als Email übersandt werden. Emails richten Sie bitte an die Adresse kirchenbuero@steinberg-kirche.de. Die Gemeindesekretärin Marlies Jung fügt dann Ihre Texte der Ausgabe von För di hinzu. In der Online-Fassung des Gemeindebriefes werden die Namen der Personen bezüglich der Amtshandlungen wie Taufe, Trauung, Konfirmation und Beerdigung aus Datenschutzgründen nicht genannt.

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